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Interview mit Felix Lobrecht – (taz)

Felix Lobrecht ist eigentlich Standup-Comedian, studiert aber nebenher Politikwissenschaften. Jetzt hat er mit „Sonne und Beton“ seinen ersten Roman geschrieben. Im Interview erzählte er, welchen Stellenwert Picaldi-Hosen damals in Gropiusstadt hatten, und wieso er mit technischen Gasen nix anfangen kann. Vor allem aber:

„Ich habe das Buch nicht mit der Intention geschrieben, die Welt zu verändern. Der durchschnittliche Felix-Lobrecht-Fan ist 23, weiblich und kommt aus einer Kleinstadt. Weiße deutsche Mittelschicht, die meisten mit Abitur. Wenn denen zumindest auffällt, dass sie unter privilegierten Bedingungen aufgewachsen sind, ist das schon eine Menge wert. Ich will zeigen, dass nicht alle Leute, die Scheiße bauen, auch böswillig sind. Sondern es oft auch eine Frage von Optionen ist.“

Das Ganze erschien im Berlinteil der taz – und steht mittlerweile hier auch in toto online. So sah’s gedruckt aus, mit Portraitphotos von Lia Darjes.