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Interview mit Franco Moretti – (Spiegel Online)

„Distant Reading“ – bitte was? Den Begriff hat der Literaturwissenschaftler Franco Moretti geprägt – er analysiert Romane als seien es Datensätze. Er lässt Computer lesen – und zwar Zehntausende Bücher gleichzeitig. So findet der Stanford-Professor sogar noch Überraschendes in „Hamlet“.
An der Uni Stanford hat er sogar ein „Litlab“ aufgezogen, also quasi in Spuckweite der Headquarter von Apple, Google und Co. – mit ihnen kooperieren will Moretti aber dennoch nicht. „Die Kultur, die diese Technologieriesen propagieren, ist sehr viktorianisch: enorm an Ergebnissen, an Produkten interessiert“, sagt er. „Doch Universitäten haben eine Raison d’Être, weil sie Wissen produzieren, bei dem es nicht um unmittelbare Anwendbarkeit geht. Uns geht es primär ums Vergnügen, Dinge herauszufinden.“

Das komplette Interview steht hier.