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Portrait: Gülsün Karamustafa – (ifa)

Drei mit einem weißem Stofffetzen aneinander gewickelte Silberlöffel, die auf dem Boden liegen – damit fing alles an, damals, 1994. „Heimat ist, wo man isst“, heißt dieses Werk, mit dem die Zusammenarbeit zwischen dem ifa und Gülsün Karamustafa begann, als ihre Arbeit zum ersten Mal in der ifa-Galerie gezeigt wurde, im Rahmen einer Gruppenausstellung. Und der Kontext, in dem diese Löffel nun 2016, fast 20 Jahre später, zu sehen sind, demonstriert, welche Bedeutung die türkische Künstlerin inzwischen hierzulande hat: Die Arbeit ist Teil ihrer ersten großen Retrospektive außerhalb der Türkei, nämlich im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in Berlin.

Für die Jubiläumspublikation zu 100 Jahre ifa habe ich einen kleinen Text über die lange Verbindung von Karamustafa und dem Institut geschrieben.