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Salman Rushdie: „Golden House“ – (Spiegel Online)

Eines Tages schlägt Riya morgens die Augen auf und weiß: Ihre Prioritäten haben sich verschoben. Also das mit der Identität. „Ich bin fertig damit“, schreibt sie. Sechs Anläufe braucht sie für den Brief, um ihrem Arbeitgeber zu kündigen – dem New Yorker Identitätsmuseum.

Nun ist Riya zwar eine Nebenfigur in Salman Rushdies neuem, drängend aktuellen Roman „Golden House“. Aber zum einen schert er sich bekanntlich herrlich wenig darum, wer nach gängigen Genreregeln wie viele Zeilen verdient, zum anderen ist jene klare Absage an die Musealisierung von Identität so etwas wie der Brennstoff der ganzen Geschichte.

Der komplette Text – steht hier.