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Whitehead/Gyasi: Zwei Sklaverei-Romane – (Spiegel Online)

Da sitzt ein Mann auf einem Pferd, in Bronze, im Laufe der Jahrzehnte meergrün oxidiert. Wegen jenes Robert E. Lees, General für die Konföderation im amerikanischen Bürgerkrieg, in Charlottesville im ewigen Trab auf einem Sockel gefangen, befinden sich die USA im Jahr 2017 nun mitten in einer gewaltigen und gewalttätigen Auseinandersetzung.

Und ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt erscheinen zwei Romane auf Deutsch, die derart berührend intensiv von jenen Wurzeln erzählen, aus denen das Ausmaß des verhärteten Rassismus in den USA heute wuchs, dass danach alles, was unter Trump an die Oberfläche kochte, klarer verortet werden kann. Die Existenz von Büchern wie diesen erscheint umso dringlicher. Auch wenn das Timing so perfekt ist, dass es gruselt.

Hier die ganze Doppelrezension.