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Bücher übers Alleinreisen – (Spiegel Online)

Gehen Sie abends an die Hotelbar, wenn Sie einsam sind. Buchen Sie eine Studiosusreise. Oder einen Trip auf einem Kreuzfahrtschiff. Vor allem: Haben Sie keine Angst! Das ist der gängige Tonfall, mit dem darüber geschrieben wird, wenn Frauen allein verreisen. Alleinstehende eben, die sich fürchten müssen draußen in der weiten Welt.

Dass nun gleich zwei Autorinnen gegen diese Haltung anschreiben, wirkt überfällig: Annika Ziehen, die seit Jahren als Reisebloggerin unterwegs ist und mit „Solotrip“ nun ihr erstes Buch veröffentlicht hat, und die Schweizerin Sarah Marquis, die sich, seit sie 17 ist, als Abenteurerin verdingt und in „Instinkt“ über ihren letzten Drei-Monats-Trip durch den australischen Busch berichtet.

Dass die Bücher von Ziehen und Marquis so lässig wirken, liegt vor allem daran, dass es in erster Linie Reiseliteratur ist – und das Geschlecht der Autorinnen genauso irrelevant ist wie der Gedanke, dass allein durch die Lande zu ziehen problematisch sein könnte.

Der ganze Text steht hier.