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Das #fedidwgugl-Haus – (Spiegel Online)

Das Wahlprogramm der CDU ist stickig. Bei Familie ist die Luft schon dünn, bei Zukunft stockt der Atem, bei „Yourope“ ist der Sauerstoff dann ganz weg. Und alldieweil sieht man keine Welt, der Bezug nach Draußen fehlt. Denn die Fenster sind verklebt. Mit schwarz-rot-gelber Folie.

Das Wahlprogramm der CDU ist dieses Mal keine Broschüre, sondern ein ganzes Gebäude. Es ist ins ehemalige „Kaufhaus Jandorf“ in Berlin-Mitte eingezogen, einem alten Jugendstil-Warenhaus, erbaut 1904, vis-à-vis des sattgrünen Weinbergsparks, einen Block nördlich vom Café „St. Oberholz“, dem Inbegriff dessen, was so gerne unter „Digitaler Bohème“ abgeheftet wird.

Was passiert, wenn eine Partei buchstäblich weg will vom abstrakten Ideengebäude, sich sichtbar verorten?

Zum ganzen Text – hier lang.