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Lena Späth: „Behind Closed Curtains“ – (Spiegel Online)

Da ist dieser bonbonbunte Boden, mit Arabesken und Blüten und Medaillons und einer geschwungenen Bordüre am Rand. Und er glänzt. Der Iraner Amir Morteza Besharat hat ihn sich in sein Wohnzimmer in Isfahan gekachelt. Der Boden drumherum leuchtet türkis wie ein Swimmingpool, die Couchgarnitur aus Teak sieht nach westlichem Mid-Century aus.

Es ist diese Mischung, die Lena Späths Fotoband „Behind Closed Curtains“ über Interior Design im Iran so umwerfend macht: Tradition trifft Teak. Das Buch zieht damit buchstäblich die Vorhänge zur Seite – und spiegelt uns unseren stereotypen Blick auf ein Land, das wegen Menschenrechtsverletzungen Schlagzeilen macht, sich zwar vor ein paar Wochen den gemäßigten Hassan Rohani als Präsident wiedergewählt hat.

Hier der ganze Text.