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Kommentar: Friedenspreisrede Margaret Atwood – (Spiegel Online)

Am Tag nach den Tumulten auf der Buchmesse traf die Verleihung des Friedenspreises an die Kanadierin Margaret Atwood ins Schwarze. Sie weiß, welche Macht Geschichten haben können – zum Guten wie zum Schlechten.

„Geschichten haben es in sich“, sagte Atwood in ihrer Rede. „Sie können das Denken und Fühlen der Menschen verändern – zum Besseren oder zum Schlechteren.“ Geschichtenerzähler wie sie, die sich ihrer eigenen, zweischneidigen Macht bewusst sind und die Verantwortung ohne Wanken wahrnehmen, auch für andere zu sprechen, sind rar. Unsere Verantwortung als Leserinnen und Leser ist es, deren Bücher zu lesen. Weil wir nur so erleben können, was jenseits unserer Vorstellungskraft liegt.

Und hier der ganze Text.