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Ich bin Autorin und Wissenschaftlerin oder andersherum:
Ich forsche und schreibe.

Mein Fokus liegt auf Provenienzforschung, Digital Humanities und angrenzenden Disziplinen.
Sei es mit dem archivkritischen Digital-Humanities-Projekt „Dynarchiving“ als Fellow am BCDSS, der Recherche zu Kolonialbezügen rund um die Berliner Nikolaikirche, sowie im Rahmen meiner Masterarbeit, um erstmals grundlegend nachzuzeichnen, wie die Kunst und Antiquitäten GmbH dem Zentralantiquariat der DDR den NSW-Export von antiquarischen Büchern und Druckgraphik streitig machte. Oder mit einem Forschungsprojekt über den Ethnologen und Sammlungsbegründer Wilhelm Joest am Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln; dabei entstanden zwei Bücher und die internationale Konferenz „Imperial Lives“.

Drei meiner Schwerpunkte, die sich gegenseitig überlappen:
Provenienzforschung. Inzwischen mit besonderem Fokus auf koloniale Kontexte und Entzüge in SBZ/DDR.
Damit generell: Ost/West-Perspektiven – etwa in Form meines Presseschau-Newsletters ownsx.
Und digitale Forschungsmethoden und Werkzeuge.

Kontakt: Twitter. LinkedIn. Email.
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Journalistisches Archiv (bis 2020): hier.

Noch genauer?


*1978
¶ Autorin. Wissenschaftlerin.
¶ Senior Research Fellow am Bonn Center for Dependency and Slavery Studies BCDSS (05-08 2025)
¶ Rechercheprojekt zu Kolonialkontexten der in der Berliner Nikolaikirche gewürdigten Personen, Stiftung Stadtmuseum Berlin (2024)
¶ Digitale Sammlung, Konzept und Strategie für Gedenk- und Ausstellungsort Friedhof der Märzgefallenen (2024)
¶ Forschungsprojekt zu Wilhelm Joest am Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum (2021-2023)
¶ Master mit Schwerpunkt Provenienzforschung (Abschlussarbeit abgegeben; bei Prof. Dr. Meike Hopp TU Berlin; davor dort)
¶ Volontariat bei der Bundeszentrale für politische Bildung
Promotion über postkoloniale Literatur (über J. M. Coetzee und Timothy Findley)
¶ Aufbaustudium Buch- und Medienpraxis in Ffm
Magister in Literatur, Politik, Kunst- und Medienwissenschaften an der Universität Konstanz

Ich schreibe alle zwei Wochen einen Newsletter über Ost/West-Berichterstattung – auch bei Twitter.
Ich lektorierte bis zuletzt ab und an Sachbücher.
Ich setze eigene multimediale Projekte auf (Name:Adolf | ostwestnordsuedx),
Ich lebe in Berlin. Und war davor in Karlsruhe, Konstanz, Toronto, Frankfurt und Bonn.


Es mag sein, dass wir uns in meinem früheren Beruf über den Weg gelaufen sind. Denn bevor ich in die Wissenschaft zurückgekehrt bin, arbeitete ich über 20 Jahren lang als Kultur- und Medienjournalistin. Von 2010 bis Februar 2022 gehörte ich als Freie fest zur Redaktion des Medium Magazins, für das ich lange auch als freie Produktionsredakteurin mit an Bord war. Darüber hinaus organisierte ich die jährlichen Branchenpreise Top 30 bis 30 sowie die Journalistinnen und Journalisten des Jahres mit, war dort Jurymitglied und betreute den Homepage-Relaunch. Im Jahr 2011 vertrat ich die Chefredakteurin Annette Milz kommissarisch. Ich war zwei Jahre lang Ressortverantwortliche für die Rubriken Kunst und Film bei Brigitte Wir, sprang jahrelang als freie Produktionsredakteurin bei Spiegel Online ein, war am Schluss meiner journalistischen Zeit regelmäßig beim Übermedien-Team als Autorin und Produktionsredakteurin an Bord. Und habe meinen letzten kleinen journalistischen Luxus nach 13 Jahren am Stück schließlich auch noch beendet: die monatliche Wochenendkrimi-Kolumne für die taz.

Manchmal moderiere ich auch.
Oder entwickle und organisiere Seminare.
Von 2009 bis 2018 veranstaltete ich für die Universität Konstanz jedes Semester Kulturjournalismus-Workshops.
Im akademischen Jahr 2008/09 lehrte ich vollzeit (vertretungsweise) als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Anglistik/Amerikanistik von Prof. Aleida Assmann an der Universität Konstanz zu Postcolonial Literature.