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Nachruf: Toni Morrison – (Spiegel Online)

Es ist bedrückend, noch einmal Toni Morrisons Nobelpreisrede zu lesen, am Tag der Meldung ihres Todes. Weil sofort klar ist, wie machtvoll Sprache ist – und wie sehr ihr drängendes, hellsichtiges Wort vermisst werden wird.

Und so liest man die Fabel, die sie damals 1993 vortrug, und erschrickt, denn es ist, als kommentiere sie das Heute. Im Kopf den widerwärtig schäumenden Hass, den Menschen mit ihren Worten derzeit ohne Zögern ausspucken, der so hartnäckig klebt, ätzt, so viel verrottet, wo er landet. Und er landet überall.

Der ganze Text – hier.