Einst waren hier journalistische Arbeiten von den Nullerjahren bis 2020 versammelt. Man findet auch jene Uralttexte noch, aber hier gebündelt gehe ich nur ein paar Jahre zurück; eh alles mehr für den eigenen Überblick. Ich habe auch danach noch als Journalistin gearbeitet, aber mein Fokus lag da schon längst auf dem Wechsel zurück in die Wissenschaft. Daher hört das Archiv hier auf.
Natürlich gab es auch 2020 und danach immer wieder Beiträge, an die ich auch jetzt gerne denke; allein wegen des Ehrgeizes, präzise zu beobachten, zu analysieren, zu formulieren, Welt mit dem stets ungenügenden Werkzeug Sprache abzubilden. (Das ist in der Wissenschaft schließlich nicht anders.)
Die nachts geschriebenen Kommentare zu Polit-Talkshows für spiegel.de gehören auch für die Zeit ab 2020 dazu, immer ein großer Spaß, Geburtstagsportraits und Nachrufe und Buchrezensionen (komplette SPON-Textliste hier, am Schluss auch Tralala, pandemieumständehalber); die strukturellen, sprachlichen, visuellen Analysen, die ich für Übermedien schrieb (und beauftragte und produzierte); ein paar finale medienjournalistische Texte für die taz, aber vor allem die Wochenendkrimi-Kolumne, die ich seit 2013 ebendort schrieb, für mich immer ein Höhepunkt meiner journalistischen Arbeit – weil Freiheit im knappen Format. Deswegen habe ich diesen kleinen großartigen Dauerauftrag quasi als Luxus bis 2026 fortgeführt. Um dann erstmal einen Punkt zu setzen.